Herzlich Willkommen...

 

 

 

  

... auf der Homepage des Vereins zur Förderung der Karl-Otto-Braun-Museums e.V. - Das Heimatmuseum für Oppau, Edigheim und Pfingstweide im Oppauer Rathaus, welches außerdem noch viele interessante Wechselausstellungen zu bieten hat.

 

 

 

 

 

 

Neuigkeiten :

In der Vernissage am 8.10.2017 wurde eine Ausstellung mit Fotos präsentiert, die ausschließlich mit dem Handy aufgenommen wurden.

 

Rolf Schröder, Vorsitzender des Fördervereins für das K.-O.-Braun-Museum, war stolz darüber, dass er nach der Sommerpause gleich eine außergewöhnliche Ausstellung eröffnen konnte.

 

Die Leiterin der städtischen Museen, Dr. Regina Heilmann, bekannte in ihrem Grußwort:

Als ich die Einladung bekam, dachte ich, heutzutage hat doch jeder ein Handy. Im Internet werden jeden Tag Millionen Bilder hochgeladen. Was gibt es da noch besonderes?

Aber hier sehe ich das Besondere.

 

Die Künstlerin Sabine Köstlmaier, eine Diplom-Kauffrau aus Oppau, bekleidet hier ehrenamtlich die Leitung der katholischen öffentlichen Bücherei St. Martin und ist ebenfalls ehrenamtlich als Aushilfe in der Büchereizweigstelle Edigheim tätig. Ihre musikalischen Ambitionen auf der Klarinette kommen dem Modernen Blasorchester Oppau (MBO) zu Gute.

Nach ihrem Dank an die Museumsleitung des K.-O.-Braun-Museums, an die Mitglieder des MBO, die die Erlaubnis gaben, ihre Porträtfotos zu zeigen und an Mark und Annika für ihren musikalischen Vortrag auf den Saxophonen, stellte sie ihre Ausstellung vor:

 

"Mancher von ihnen wird sich fragen, warum die Ausstellung den Untertitel „Fotos mit dem Handy„ trägt. Oder vielleicht sogar, warum ich überhaupt Handyfotos mache. Fotos mit dem Handy sind keine richtige Fotografie. Richtig?

Selbstverständlich sind moderne Digitalkameras dem Handy technisch überlegen. Aber die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Meine Digitalkamera kann ich nicht immer mit mir herumtragen, mein iPhone allerdings schon. Die Qualität eines Fotos ist abhängig sowohl vom kreativen Können des Fotografen – man kann auch sagen „seinem Auge„ – als auch seinem handwerklichen Können. Man kann sich das allerneuste Kameramodell gekauft haben und denken, dass man jetzt bessere Fotos schießt. Aber nicht die Kamera macht das Foto, sondern einzig derjenige, der hinter der Linse steht.

Meine Kamera ist nur das Werkzeug. Ich hatte in den vergangenen Monaten viel Spaß, mich der Herausforderung Handy-Fotografie zu stellen. Es gibt dabei Grenzen, an die ich gestoßen bin und ich bin an der Aufgabe gewachsen. Eins meiner Fotos wurde im März in einer Fachzeitschrift gedruckt und das macht mich natürlich sehr stolz (B+W Photography, März 2017).

Meine Bilder erzählen mir Geschichten. Ihnen vielleicht auch. Lassen Sie sich darauf ein und vielleicht sagen sie mir, welche Geschichten sie ihnen erzählen.

Ich wünsche ihnen viel Spaß beim Anschauen."

Sabine Köstlmaier

 

Die Vernissage endete mit einem Sektimbiss in der Museumsküche.

 

Lassen sie sich diese Ausstellung nicht entgehen. Sie ist noch bis zum 26. November 2017 jeden Sonntag von 10-12 und von 14-17 Uhr zu sehen.

 

Text : Oppau Info

Vernissage der WHG-Ausstellung „Heimat 2017“

Es wurde eng in den Räumen des Karl-Otto-Braun-Museums, als sich am 30. April – zur großen Freude von Rolf Schröder, dem Vorsitzendes des Fördervereins des Museums und von Schulleiter Andreas Klaes – zahlreiche Besucher zur Vernissage der Ausstellung „Heimat 2017“ des Wilhelm-von Humboldt-Gymnasiums im Karl-Otto-Braun-Museum Oppau einfanden.

Auf Initiative von Gabriele Klinger, Kunstpädagogin am Edigheimer Gymnasium hatten sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 bis 13 im Fach bildende Kunst mit ihrer Vorstellung von „Heimat 2017“ auseinandergesetzt und diese unter Anleitung ihrer Kunstlehrerinnen und Kunstlehrer in den verschiedensten druckgraphischen Techniken wie Stempeldrucke, Linolschnitte, Radierungen und Schablonendrucke umgesetzt.

Musikalisch umrahmt vom begeisternden Gitarrenduo Adriana Musiol und Johanna Köpp (Klasse 8) erläuterte Gabriele Klinger in ihrer Einführungsrede, dass der Heimatgedanke seit einigen Jahren – vielleicht als Gegenentwurf zu Globalisierung und politischen Unsicherheiten – eine Renaissance erlebe. Das vorgestellte Unterrichtsprojekt habe die Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen für das Thema „Heimat“ sensibilisiert. Ihre Bereitschaft sich in ihren Arbeiten zu präsentieren, habe zu überraschenden Kunstwerken geführt: vom Ort, an dem man lebt (z.B. Franziska Diehl: „Edigheimer Wasserturm“; Vanessa Link: „BASF Skyline“), dem Bewußtsein der eigenen Abstammung (z.B. Burhan Öztürk: „Türkei/Pfingstweide“), verlorene Heimat (z.B. Rebecca Link: „Die Suche nach der Heimat“, Sameh Kawsara. „totes syrisches Kind“), Heimat in der Musik (z.B. Leon Reis: „187“), Haustiere (z.B. Ilka Reiff; „Carlo“; Jonas Steiner: „Der Hirsch“; Viola Wolf: „Haustiere“), Internet als Zuhause (z.B. Rabea Hasselwander: „Einsen und Nullen/Facebook-Esel“ ; Gizem Kara. „Heimat Disney“) und vielem mehr.

150 dieser von den Schülerinnen und Schülern des WHG erstellten Hoch- und Tiefdrucke sind in der Ausstellung, die noch bis zum 25. Juni 2017 dauert, zu sehen und kann einem interessierten Ausstellungspublikum neue und überraschende Einblicke in das Denken und Fühlen von heranwachsenden Jugendlichen zum aktuellen und brisanten Thema „Heimat“ vermitteln.

 

Quelle : Andreas Klaes (WHG)         Foto ; Kurt Müller (Oppau Info)

 

Karl-Otto-Braun-Museum Oppau, Öffnungszeiten: sonntags 10- 13 Uhr, 14-17.00 Uhr. Eintritt frei.

 

 

 

Das Karl-Otto- Braun-Museum lädt ein zur Vernissage:

 

“ Heimat 2017″ von den Schülerinnen und Schülern des Wilhelm-von-Humboldt- Gymnasiums

am Sonntag 30. April 2017 Uhrzeit : 11:00.

Die Druckgraphik- Ausstellung ist bis 25. Juni zu sehen.


Der Eintritt ist frei.

Ausstellung

„100 Jahre Rathaus Oppau“

20. Februar 2017

Dr. Klaus J. Becker Stadtarchiv, OB Dr. Eva Lohse, Ortsvorsteher Udo Scheuermann

In einer kleinen Feierstunde wurde im Karl Otto Braun Museum Oppau das 100-jährige Bestehen des Oppauer Rathauses gefeiert.

Die Fertigstellung war bereits 1916, bezogen wurde es erst 1917. Mit der 100-Jahrfeier ist es ähnlich:

2016 war im Museum kein Termin mehr frei, deshalb die Feier in 2017.

Ortsvorsteher Udo Scheuermann begrüßte unter den Gästen: OB Dr. Eva Lohse, Dr. Klaus-Jürgen Becker vom Stadtarchiv, Gabi Albrecht und Peter Massar die Vertreter des Ortsvorstehers, Dr. Peter Übel OB-Kandidat, Roman Bertram und Marion Schneid.

In seinem Grußwort erwähnte Udo Scheuermann :Ein alter Spruch lautet wenn man vom Rathaus kommt, ist man meistens klüger. Ob dies so ist, müssen die eigenen Erfahrungen zeigen.

Oppau besitzt ein sehr schönes Rathaus dies ist nicht nur an seinem gut erhaltenen Äusseren zu erkennen, auch der große Ratssaal ist bei Trauungen nach wie vor begehrt.

In ihrem Grußwort erinnerte OB Lohse an die Katastrophen, die das Rathaus unversehrt überstand:

Hochwasser,

 Explosionen und Kriege,

und den Mord an Georg Hüter am 10. März 1933.

Über die Geschichte des Oppauer Rathauses hielt Dr. Klaus-Jürgen Becker vom Stadtarchiv Ludwigshafen einen Vortrag, in welchem er zeigte, dass die meisten Rathäuser in der Pfalz aus Schulgebäuden hervorgingen. Zur Erstausstattung wurde dem Oppauer Rathaus von der BASF die Stromversorgung spendiert.Die meisten Menschen wussten damals nicht, was man mit Strom anfangen kann.

Mit einem Umtrunk in der Museumsküche ging die Feierstunde zu Ende.

Die Bildsammlung ist noch am Sonntag, den 26. Februar 2017 zu sehen.

Text: Oppau Info

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