Lesung am Sonntag ,1. Februar 2015

Sehr geehrte Museumsbesucher,


der Verein zur Förderung des Karl-Otto-Braun-Museums e.V.
lädt ein zur Lesung am Sonntag den 1. Februar 2015 um 17:00 Uhr.


Edith Brünnler  ( www.edith-bruennler.de)


präsentiert Ihr neues Buch mit dem Titel


" du wääscht jo"


in den Räumen des K.O.-Braun-Museums,Edigheimer- Strasse 26.

 

 

 

                                                                                              Text und Foto EB

Liebe Heimatfreunde,

zu unserer diesjährigen Hauptversammlung, die am

                 Donnerstag, den 12. März 2015, um 19:00,

               im Vereinssaal bei der Lessingturnhalle Edigheim

stattfindet, laden wir Sie alle recht herzlich ein.

Als Tagesordnung schlagen wir vor:

          1. Begrüßung

          2. Protokoll der Jahreshauptversammlung 2014

         3. Geschäftsbericht 2014

         4. Kassenbericht und Mitgliederbewegung

         5. Bericht der Revisoren

         6. Aussprache über die Berichte

        7. Entlastung der gesamten Vorstandschaft

         8. verschiedenes

Liebe  Heimatfreunde, wir würden uns über Ihren  Besuch freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Die Vorstandschaft  

Rolf Schröder

  1. Vorsitzender

Vernissage am 8. März 2015, 11:00 Uhr

Der Verein zur Förderung des Karl-Otto-Braun-Museums e.V. lädt ein zur Vernissage am 8. März 2015, 11:00 Uhr. Hanne Nessel, Brigitte Steibadler-Hoppe und Anne Kneisel präsentieren in einer Gemeinschaftsausstellung vom 8.3.2015 - 19.04. 2015 ihre Werke unter dem Titel " TON FARBE FOTO ". Die Vernissage findet in den Räumen des K.O.-Braun-Museums, Edigheimer- Strasse 26. statt.

Öffnungszeiten Sonntags von 10:00 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr

Ausstellung Malerei Frau Liese vom 10. Mai vom 21. Juni

Fr. Irene Liese präsentiert
vom 10.5.2015 - 21.06. 2015 ihre Ausstellung
unter dem Titel " Medium Farbe "
Acryl    *  Aquarell   *  Kreide

Am Samstag, den 20. Juni findet von 13 bis 17 Uhr ein kostenloser Kinderaktionstag im Karl-Otto-Braun-Museum statt.


Kinder mit oder ohne ihre Familien sind an diesem Tag herzlich eingeladen, ins Karl-Otto-Braun-Museum zu kommen.
An zehn Stationen können Kinder zwischen ca. 5 und 12 Jahren ausgewählte Exponate und ihre Geschichte kennenlernen und vieles aktiv ausprobieren und
mit gestalten. Am Ende erhalten die Kinder eine Urkunde sowieso kostenlose Informationsblätter zu den einzelnen Stationen.
Auch für etwas Kleines zu essen und trinken ist gesorgt. Ohne Voranmeldung, einfach innerhalb dieses Zeitraums vorbei kommen und einsteigen!

Die Veranstaltung ist das Ergebnis einer Kooperation des Karl-Otto-Braun-Museums unter der Mithilfe des Fördervereins
mit dem Institut für Sachunterricht der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.
Name des Projektes: Heimatmuseen - ein zu entdeckendes Potenzial für Kinder im Grundschulalter.
Projektleitung: Dr. Regina Heilmann

Für die Kinder :

 

"Wisst Ihr, wie alt der Stadtteil Oppau ist und kennt Ihr sein Wappen? Wisst Ihr, dass in dieser Gegend vor langer Zeit einmal Mammuts lebten?
Könnt Ihr Euch vorstellen, wie es früher in der Schule zuging, wie die Bauernkinder wohnten und schliefen, wie man Stoffe für Kleidung hergestellt hat
oder welche Geräte man in einer Bauernküche und auf dem Hof und im Garten verwendet hat? -
Dieses und mehr erfahrt Ihr am spannenden Kinderaktionstag, der am Samstag, den 20. Juni von 13 bis 17 Uhr im Karl-Otto-Braun Museum in Oppau stattfindet!
Das Museum findet Ihr im alten Oppauer Rathaus in der Edigheimer Str. 26. Es gibt viel auszuprobieren und zu entdecken!
Auch Eure Familien sind herzlich eingeladen, während Eures Besuchs sich die große Dauerausstellung des Heimatmuseums anzuschauen.

Wir freuen uns auf zahlreiche kleine und große Besucherinnen und Besucher" Kontakt: regina.heilmann@ludwigshafen.de

Emil Szymannsky (1903 – 1983) Pastellbilder

Von dem Frankenthaler Maler und Grafiker Emil Szymannsky (1903 – 1983) wird eine Auswahl der interessantesten Pastellbilder aus der umfangreichen Sammlung seines Sohnes Rainer Szymannsky bei uns im Karl-Otto-Braun Museum gezeigt.

Nach den Ferien ist dies die erste Ausstellung, die der Förderverein für das Karl-Otto-Braun Museum ausrichtet. Der erste Vorsitzende des Fördervereins Rolf Schröder begrüßte die zahlreich erschienenen Besucher der Vernissage, sowie den Sohn des Malers Rainer Szymannsky,  der die Ausstellung ausrichtet.

In seiner umfangreichen Laudatio würdigte der Viernheimer Kunsthistoriker Stefan Ackermann Leben und Werk des Malers Emil Szymannsky:

Er besuchte die Kunstgewerbeschule in Mannheim bei Zeichenlehrer Morano, studierte in Karlsruhe in der badischen Akademie der bildenden Künste bei den Professoren Haueisen und Babberger. Er belegte in der Akademie der bildenden Künste München Kurse bei den Professoren von Herterich, Jank und Klemmer.

Die Isarmetropole erkannte früh seine künstlerische Leistung und zeichnete ihn zweimal mit dem Akademiepreis der bayrischen Landeshauptstadt aus.

Seine Studienreisen, führten ihn nach Frankreich, Holland, Italien und Österreich. Bei der Begegnung mit der europäischen Kultur  reifte der junge Künstler zu einer eigenständigen Perönlichkeit heran.

Bei allen Studienreisen in der Welt blieb er mit beiden Beinen auf dem Boden. Frankenthal war seine Heimat. Hier lebte seine Familie und seine Freunde. Hier hatte er seine künstlerische Umgebung. Seine malerische Heimat war die Pfalz, hier hatte er seine Motive: den Wochenmarkt, den Fuchsbach mit seinen Pappeln, den Kanal mit seinen Schleusen, die Wiesen und Auwälder am Rhein und die reifen Kornfelder. Er malte in seinen Bildern gerne  dramatische Wolkenformationen, die feuerrot untergehende Sonne und die heraufsteigende Dunkelheit der Nacht.

Eine große Zahl Ausstellungen im In- und Ausland haben ihm zu Lebzeiten hohe Wertschätzung beschert, die bis heute unverändert geblieben ist. Heute wird er zu den anerkannten Künstlern unserer Region gezählt. Für seinen Malstil nennen ihn seine Bewunderer respektvoll den ‚Magier der Farbe‘. Seine Bilder sind in öffentlichen und privaten Sammlungen zu finden.

Die Ausstellung ist vom 20. September 2015 bis zum 8. November 2015 jeden Sonntag von 10 bis 13 und von 14 bis 17 Uhr zu besichtigen.

 

Text: Kurt Müller

Foto: S. Schröder

Oppau – 50 Jahre ist es her, dass das Oppauer Heimatmuseum nach vielen Jahren der Wirrnisse 1965 im Oppauer Rathaus eine dauerhafte Bleibe fand.

 

Etwa 50 Bürger fanden sich am 8. November 2015 im Karl-Otto-Braun-Museum ein um in einer kleinen Feierstunde an dieses Ereignis zu erinnern. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Ludwig Bone und Janos Escödy mit Violinstücken.

Udo Scheuermann, Ortsvorsteher von Oppau, erwähnte dass das Museum wesentlich älter ist. Karl Otto Braun hatte den „Grundstein“ dazu 1924 in der Bibliothek in der Kirchenstrasse gelegt. Der heutige Tag ist die Erinnerung daran, dass das Heimat-Museum vor 50 Jahren seinen festen Platz im Rathaus erhielt. Das Heimatmuseum spiegelt die Geschichte unserer Stadtteile wider. Als Ortsvorsteher bin ich stolz darauf eine solche Einrichtung  in unserem Stadtteil zu haben. Mein Dank geht an alle Fördervereinsmitglieder für ihren Einsatz und die geleistete Arbeit.

Der Leiter des Bereichs Kultur der Stadt Ludwigshafen am Rhein, Dietrich Sibelski überbrachte herzliche Glückwünsche von OB Dr. Eva Lohse und Prof. Cornelia Reifenberg, Dezernentin für Kultur, Schulen, Jugend und Familie der Stadt Ludwigshafen am Rhein. Wir versuchen den Förderverein zu stützen und ihm zu helfen wo es möglich ist, Menschen wie sie sind es, die vieles möglich machen, sagte Sibelski.

Dr. Regina Heilmann, Leiterin Stadtmuseum, dem das K-O-Braun Museum unterstellt ist, lobte die großen Bestände die das Heimatmuseum hat. Ihr Dank ging an die Menschen im Heimatmuseum, die diese Arbeit aus Liebe zur Heimat tun.

Rolf Schröder, 1. Vorsitzender des Fördervereins für das K-O-Braun Heimatmuseum, sprach zur Geschichte des Heimatmuseums und des Fördervereins.

Vor 49 Jahren war ich zum ersten Male im Museum und hatte bei dieser Gelegenheit Georg Süß kennengelernt. Am 4.11.1977 gründeten Georg Böhn und Georg Süß mit weiteren Bürgern in der „Obbarer Stubb“ den Förderverein für das Museum. Die Vorstandschaft wurde am 2.12.1977 gewählt. Das Heimatmuseum hatte seine erste Ausstellung 1924 in der Mozartschule. 1965 bezog es die im Rathaus freiwerdenden Räume der Stadtsparkasse. Das Heimatmuseum gibt heute Einblick in die schicksalhafte Vergangenheit der letzten Jahrhunderte. Rechtzeitig zur 1200-Jahr-Feier von Oppau konnte der Förderverein ein neues Heimatbuch herausgeben.

Der Förderverein hat derzeit 468 Mitglieder, die Vorstandschaft besteht aus 9 Personen.

Mit einem Umtrunk in der Heimatküche wurde die kleine Feierstunde abgeschlossen.

Am 15. November 2015 11:00 Uhr fand die Vernissage zu einer neuen Ausstellung im Oppauer K-O-Braun Museum im Rathaus statt.

 

Der 1. Vorsitzende des „Förderverein für das K-O-Braun-Museum“ Rolf Schröder begrüßte die Besucher. Dr. Friedrich W. Kasten, Mannheim, hielt die Laudatio für die drei Künstler dieser Gemeinschaftsausstellung.

Zu den Künstlern:

Peter Dörner

Geboren 1958 in Ludwigshafen. Ausgebildeter Krankenpfleger, studierte Literaturwissenschaften in Heidelberg und Paris. Studienaufenthalt in Santiago de Chile, Reisen nach Asien und Lateinamerika, Lehrer für Tai Chi Chuan und Meditation. Vollzeitstudium an der freien Kunstakademie Mannheim und Fach Malerei bei Konstantin Voit.

Er sagt über seine Arbeiten:

Malerei ist meine Sprache für Dinge, die sich nicht mit Worten ausdrücken lassen. Mein übergeordnetes Thema ist die Erinnerung. Ich erforsche sie und übersetze sie mit Hilfe der Malerei. Die Bilder sind Farbgeschichten mit offenem Ausgang.

Yana Volyanyuk

Geboren 1990 in der Ukraine. Studium an der freien Kunstakademie in Mannheim. 2014 Beteiligung an der Ausstellung „Wort-Kunst“ im Institut für deutsche Sprache. 2014 Beteiligung an der Artriss-Party in der Kunsthalle in Mannheim. 2015 Beteiligung am OFF FOTO Festival.

Sie sagt über ihre Arbeiten:

Meine malerische Arbeit beruht meistens auf Momentaufnahmen von mir nahe stehenden Menschen. Dabei geht es um scheinbar unbedeutende Momente, bei welchen die Aufnahmen es nicht ins Fotoalbum schaffen würden, diese ins Rampenlicht zu rücken und sie somit bildwürdig zu machen.

Tanja Riethmüller

Geboren 1974. 2000 BA History of Art and Chinese (SOAS/University of London). 2010 – 2012 und seit 2014 Studium an der freien Kunstakademie Mannheim. Studienaufenthalte in China und Japan.

Sie sagt über ihre Arbeiten:

6 analoge Fotografien aus der Serie „oh, I feel so … film noir“. Die Serie von Schwarz-Weiß-Aufnahmen entstand 2014. Es sind Detail- und Momentaufnahmen aus Mannheim und Luidwigshafen.

6 Radierungen/Collagen aus der Serie „Linienlandschaften“. Die Serie entstand im Juli 2015. Die Arbeit wurde von freien „Kritzeleien“ inspiriert. Alle Versionen dieser „Linienlandschaften“ basieren auf derselben Druckplatte. Die einzelnen Drucke wurden mit Schablonen, Papiercollagen und unterschiedlicher Farbgebung erweitert und in ihrer Wirkung verändert.

6 Zeichnungen aus der Serie „Überlagerungen“. Die Serie kleiner Zeichnungen entstand im Frühjahr 2015. In mehreren Schichten und Arbeitsgängen wurden auf insgesamt 20 Blättern unterschiedliche Motive mit wechselnden Medien und Arbeitsweisen übereinander gelagert.

Die Ausstellung ist bis Ende Dezember geöffnet.