Neugestalltung des Eingangsbereichs

Frontansicht Oppauer Rathaus Foto: J.Meyer

Der Eingangsbereich eines Hauses insbesondere eines Museums ist das Aushängeschild. Er ist der erste Eindruck, den man bekommt und meist ist dieser auch ein Bleibender. Der Eingang als wichtiger Teil unserer Institution soll bei den Besuchern das Interesse an unserem Museum wecken, ihn hineinziehen und Freude bereiten.

 

Viele ortsfremde wie auch einheimische Besucher haben uns oft berichtet, dass sie große Schwierigkeiten hatten das Museum zu finden. Der Eingang ist nicht auffällig genug und es ist nicht ersichtlich, ob das Museum geöffnet ist oder nicht. Der kleine aluminiumfarbene Aufsteller, welcher immer vom Aufsichtspersonal vor das Rathaus gestellt wird, wird schlichtweg übersehen.

 

Auch der Empfangsraum ist in seiner derzeitigen Gestaltung nicht gerade vorteilhaft und ansprechend. Er wirkt verbaut und wenig ansprechend.

 

Der Förderverein hat sich daher zum Ziel gesetzt diesen Zustand möglichst zeitnah zu verbessern. Hierfür sind zwei Handlungsbereiche festgestellt worden: zum Einen die Außenwirkung und zum Anderen der Empfangsraum.

 

Text: J.Meyer

 

 

Der Außenbereich

Schriftzug über dem Eingang Foto: J.Meyer

Die Frontansicht des Oppauer Rathauses ist auffällig und sehr schön. Das Gebäude ist mit seinen Bögen und Verzierungen ein architektonischer Augenschmaus. Nur leider scheint das ein Problem für unser Museum zu sein - es fällt in dieser ganzen Pracht nicht auf! Nur ein kleiner schmiedeeiserner Schriftzug weist darauf hin.

 

Natürlich wollen wir nicht die schöne Fassade mit Neonleuchtreklame verschandeln! Aber irgendwie müssen wir auf uns und das Museum aufmerksam machen.

 

Die Idee ist, zwei farbige Fahnen/Banner anzuschaffen. Diese sollen auf dem Podest vor dem Eingang während der Öffnungszeiten aufgestellt werden. Wir erhoffen uns damit mehr Aufmerksamkeit der vorbeigehenden Passanten. Vielleicht findet der eine oder andere Bürger so doch den Weg ins Heimatmuseum.

 

Text: J.Meyer

Der Empfangsraum

Der Empfangsraum aktuell Foto J.Meyer

Die aktuelle Gestaltung des Empfangsraumes ist leider schon etwas in die Jahre gekommen. Die Anordnung der Möbel ist unvorteilhaft und lässt den Raum beengt wirken. Der Schreibtisch des Aufsichtspersonals steht rechts neben dem Eingang verdeckt durch eine Wand. Er kann vom Besucher erst wahrgenommen werden, wenn er den Raum betritt. Der mächtige runde Tisch der Sitzgruppe sowie die Vitrine links vom Eingang lassen verstellen den Durchgang und laden wenig zum Verweilen ein. Auch die Decke, Wände und die Eingangstür könnten nach vielen Jahren neue freundliche Farben gebrauchen.

 

Daher unsere Idee den Empfangsraum freundlicher und moderner umzugestalten. Die Wände und Decke sollen mit frischen Farben in neuem Glanz erstrahlen. Durch geschicktere Anordnung der einzelnen Elemente hoffen wir den Raum einladender zu machen. Der klobige Schreibtisch soll durch eine funktionelle Empfangs- und Infotheke ersetzt werden, deren neuer Platz gut sichtbar gegenüber des Eingangs sein soll. Die Sitzgruppe, ggf. mit neuen Möbeln, soll im Bereich rechts neben dem Eingang zum verweilen einladen. Eine neue Garderobe sowie eine Infoecke werden den Raum weiter aufwerten.

 

Zur Zeit befinden wir uns noch in der Planung des Vorhabens. Die anstehenden Arbeiten werden wir voraussichtlich in der Sommerpause 2013 in Angriff nehmen.

 

Text J.Meyer

Die Umsetzung

Info-Fahne vor dem Eingang Foto J.Meyer

Sonntag, den 01. April 2012

 

Während der Öffnungszeiten werden diese Fahnen gut sichtbar auf dem Podest am Eingang vom Oppauer Rathaus aufgestellt. Durch ihre Größe, Form und Bewegung im Wind sind sie von der Straße aus gut für Passanten erkennbar. Die Farbe haben wir in Anlehnung an die Optik des Gebäudes sowie auch den Vereinsfarben gewählt. Auch haben wir darauf geachtet, dass das Gewicht möglichst gering ist, sodass das Aufsichtspersonal die Fahnen leicht handhaben kann.

 

Wir hoffen damit noch mehr interessierte Besucher in unserem Heimatmuseum für Oppau, Edigheim und der Pfingsweide begrüßen zu können.

 

Text J.Meyer